»Waffeln gehen immer…!«

Die Idee, ein Waffel-Café anzubieten, entstand auf einer Wochenendfreizeit unseres Presbyteriums. Wie wäre es, einmal im Monat, mit einem freundlichen Angebot für Jung und Alt, bei leckeren Waffeln und frisch gebrühtem Kaffee andere Menschen kennenzulernen?
Schon hatte unser Projekt einen Namen »Waffel-Café«.
Angekündigt wird der Termin jeweils einige Tage vorher durch ein am Kirchturm angebrachtes Plakat
Waffel-Café, Sonntag von 15 – 17 Uhr.
Ein engagiertes, unkompliziertes Team von Mitarbeitenden baut Ruck-Zuck alles auf und bereitet alles vor.
Bei schönem Wetter bietet die Wiese vor dem Gemeindezentrum die Möglichkeit, Sitzbänke und Tische aufzustellen. Bei schlechterem Wetter wird der Gemeindesaal zum »Waffel-Café«.
Wenn am Sonntagnachmittag der Waffelduft über das Gelände zieht, folgen ihm »Waffelesser« und »Kaffeetrinker« und auch Spaziergänger.
Gegen eine Spende bieten wir leckere Waffeln, Kaffee, Tee oder Apfelschorle für die Kinder an. Nette Gespräche gibt es kostenlos dazu.
Herzlich Willkommen!

Den Erlös des Waffel-Cafés spenden wir für einen guten Zweck. Die »Evangelische Kirche deutscher Sprache« in der zweitgrößten Stadt Griechenlands, in Thessaloniki, betreut ein Flüchtlings-Wohnprojekt für Mütter mit Kindern. Viele Flüchtlinge sind in Griechenland gestrandet. Die soziale und diakonische Arbeit, die ja auch für viele Griechen auf Grund der schwierigen wirtschaftlichen Situation des Landes wichtig geworden ist, finanziert die Gemeinde ausschließlich durch Spenden.
Dies zu unterstützen, ist uns ein Anliegen.
Mehr Infos unter www.evkithes.de.

Kontakt:
Sigrid Schausten
Tel.: 0 22 71 – 9 31 02

Brief aus Thessaloniki

In der ertsen Ausgabe des »Petri-Boten« 2018 berichteten Christl und Ulli Holzbrecher über ihren Besuch in der »Evangelischen Kirche in deutscher Sprache in Thessaloniki«. Die Ausgabe des Gemeindebriefes erhielt auch die dortige Pfarrerin Ulrike Weber. Ihre erfreute Reaktion und große Dankbarkeit bringt sie in folgendem Brief zum Ausdruck.

Liebe Familie Holzbrecher,
ganz herzlichen Dank für die tolle Post, die jetzt bei mir angekommen ist! Ich habe mich sehr gefreut, Ihren Bericht im Gemeindebrief zu lesen. Ihr Engagement und Ihre Treue bewundere ich sehr – tut es uns doch hier so gut, zu wissen, dass es Menschen gibt, die unsere Arbeit unterstützen!
Mitte Januar 2018 konnten wir wieder eine Mutter mit ihren drei Mädchen zum Flughafen begleiten. Im Rahmen der Familienzusammenführung konnten sie nach Deutschland fliegen. Das jüngste Mädchen, gerade drei Jahre alt, kennt ihren Papa nur vom Handy …. Was für tragische Geschichten wir hier hören und erleben. Und dann ist das Zusammenführen von einer Familie ein großes Glück und eine endlose Freude!!! (auch wenn wir unter Tränen Abschied genommen haben).
Anfang des Jahres, werden auch hier in Griechenland die Steuerzahlungen und Versicherungen fällig. Für viele hier eine Zeit großer Befürchtungen und Ängste. Die Stromrechnungen kommen ganz unregelmäßig, sodass man sich nur sehr schlecht darauf einstellen kann. Da kommt es dann nach einem Abrechnungszeitraum von ca. vier Monaten zu ungeheuren Summen, die viele erschrecken. Wir versuchen hier zu helfen, so gut es eben geht. Aber es ist auch für uns nicht einfach. Die griechischen Organisationen schicken uns hin und wieder »hoffnungslose Fälle«, d.h. Menschen, die sehr verschuldet sind – in der Hoffnung, dass wir noch etwas helfen können.

Nochmals ganz herzlichen Dank und liebe Grüße an Ihre Gemeinde,
Ihre Pfarrerin Ulrike Weber

Mehr Infos unter:
www.evkithes.de